| SCHREIEN
UND BRÜLLEN Zurückkommen, rausgehen, Worte nicht leise vor sich hin stammeln, sondern RAUSSCHREIEN - WUT ausdrücken, statt das Scheiß-Spiel auf den Scheiß-Internetportalen mitzuspielen. Den gesammelten, abgestandenen Dreck, der sich in allen Ecken des vollgestopften Hirns festgesetzt hat, einfach DRAUSSEN in die leeren und kaputten Gesichter BRÜLLEN, um die dumpfen Totenlieder einer gelähmten Gesellschaft auf den Straßen unhörbar zu machen, IMMER UND IMMER WIEDER, bis etwas getroffen wird. Ein Gefühl, ein Nerv, ein Stück Verlorenes, eine ERINNERUNG, dass da mal was war, irgendetwas, schon lange her, ein Widerstand vielleicht, oder etwas aus einem anderen … … LEBEN, LEBEN, LEBEN, statt im Müll der Unterdrückung zu kriechen. Nach oben sehen, seitwärts, nach unten, und mal ZURÜCKGEHEN, um Verlorenes aufzusammeln. Küsse für Gewesenes, zärtliche Küsse des Wiedererkennens und dann AUFSTEHEN, die Stimme wiederfinden und ALLES HERAUSBRÜLLEN, DEUTLICH, und wenn auch nicht neu geboren werden, aber AUFGEWACHT! AUFGEWECKT! © 2026, Jörg Reinhardt
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